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Grußwort von Horst Westkämper, MdL
(CDU) Der Landtagsabgeordnete Horst Westkämper hob zu Beginn seines Grußwortes die enge Verbindung zwischen Westfalen und Ostpreußen hervor. Ein Viertel der Bevölkerung in NRW hat seine Wurzeln im Osten. Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung müsse zugelassen werden, so Westkämper, sonst entstehe der Verlust der Identität. Die Aktualität von Flucht und Vertreibung in den Medien sei auch das Verdienst der Vertriebenen, denen für die Charta gedankt werden müsse und die heute die Brückenbauer zum Osten seien.
Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann 1956 absolvierte er ein berufsbegleitendes Fortbildungsstudium zum Krankenkassen-Betriebswirt. Während dieser Zeit arbeitete er bei verschiedenen Krankenkassen. Von 1966 bis 2002 war er bei der IKK Solingen, von 1979 bis 1995 als Geschäftsführer und von 1995 bis 2002 als Regionaldirektor. Seit dem 01. März 2002 ist er selbstständiger Unternehmensberater. Horst Westkämper ist Mitglied der CDU seit 1967, war Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung Kreisverband Solingen, Mitglied im Vorstand der Landesmittelstandsvereinigung, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Solingen und ist seit 1995 Vorsitzender des Kreisverbandes Solingen der CDU, seit 1999 stellv. Vorsitzender des Bezirks Bergisch Land der CDU und war Mitglied des Rates der Stadt Solingen von 1969 bis 2003. Er war Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 01. Oktober 1999 bis 01. Juni 2000 und ist es wieder seit dem 01. November 2002. Bei der Landtagswahl am 22. Mai 2005 wurde er direkt gewählt und hat erneut den Sprung in den Landtag von Nordrhein-Westfalen geschafft. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen im Bereich Kultur- und Frauenpolitik. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Frauenpolitik, im Hauptausschuss sowie im Kulturausschuss in Düsseldorf. Weiterhin engagiert er sich als Beauftragter für Heimatvertriebene und Spätaussiedler und hat die Leitung der parlamentarischen Arbeitsgruppe "Visegrád" übernommen.
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